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Brauche ich als Lead eine Lizenz?

Keine Lizenz für Fondsmanagement oder Anlagevermittlung, aber eine einmalige Anzeige bei der BaFin.

Nein. Für ein Angel-Syndikat auf beel brauchst du keine Lizenz für Fondsmanagement oder Anlagevermittlung. Weil deine Deals als Anlageempfehlungen gelten, zeigst du deine Tätigkeit aber vorab einmalig bei der BaFin an.

Warum braucht ein Lead auf beel keine Lizenz?

Das Setup von beel ist rechtlich geprüft. Es ist so aufgebaut, dass du als Lead weder Kapital verwaltest noch für andere entscheidest:

  • Kein Fonds, kein SPV: Es wird kein Kapital gebündelt. Deine Co-Investoren halten ihre Beteiligungen selbst, du verwahrst weder Kapital noch Beteiligungen (Was ist ein Angel-Syndikat?).
  • Jeder entscheidet selbst: Du teilst Deals. Ob und mit welchem Betrag er investiert, entscheidet jeder Co-Investor selbst.
  • Standardisierte Verträge: Die Tippgebervereinbarung, die deinen Carry regelt, und das übrige Vertragswerk sind vorbereitet.

Was musst du als Lead tun?

  • BaFin-Anzeige: Du zeigst deine Tätigkeit nach dem Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) vorab einmalig bei der BaFin an, beel stellt dir den Entwurf bereit. Änderungen deiner Angaben und das Ende deiner Tätigkeit meldest du innerhalb von vier Wochen nach.
  • Deals transparent darstellen: In jedem Deal legst du offen, worauf deine Einschätzung beruht und ob du selbst am Startup beteiligt bist. Welche Angaben und Formulierungen passen, zeigt dir die Plattform.
  • Vertraulichkeit: Nicht-öffentliche Informationen aus dem Syndikat behandelst du vertraulich.

Die einzelnen Schritte findest du unter Wie starte ich ein Angel-Syndikat?

beel weist darauf hin, dass es keine Rechts- oder Steuerberatung anbietet. Dieser Artikel beschreibt das Setup von beel allgemein. Ob für dich im Einzelfall weitere Anforderungen gelten, zum Beispiel steuerliche oder gewerberechtliche, klärst du mit einem Rechts- oder Steuerberater.