Was ist ein Cliff?
Während des Cliffs können Optionen auf virtuelle Anteile nicht ausgeübt werden
Ein Cliff ist eine feste Zeitspanne zu Beginn einer Vesting-Periode, in welcher der berechtigten Person keine Optionen auf virtuelle Anteile zustehen. Vor Ablauf des Cliffs können keine virtuellen Anteile erstellt werden.
Sobald der Cliff endet, erhält der Mitarbeiter alle bis dahin angesammelten Optionen auf virtuelle Anteile auf einmal.
Rechenbeispiel:
Angenommen, ein Mitarbeiter erhält 40 Optionen auf virtuelle Anteile, die über 4 Jahre vesten.
Dann werden die virtuellen Anteile gleichmäßig über die Vesting-Dauer verteilt:
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40 virtuelle Anteile ÷ 4 Jahre = 10 Optionen auf virtuelle Anteile pro Jahr
Der Mitarbeiter erhält also jedes Jahr 10 weitere Optionen auf virtuelle Anteile.
Cliff (typisch: 1 Jahr)
Oft wird zusätzlich ein Cliff vereinbart. Während des Cliff-Zeitraums erhält der Begünstigte noch keine Optionen auf virtuelle Anteile, die er ausüben kann.
Sobald der Cliff endet, erhält der Mitarbeiter alle bis dahin angesammelten Optionen auf virtuelle Anteile auf einmal.
Beispiel mit 1-Jahres-Cliff:
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Jahr 1 (Cliff): noch keine Optionen auf virtuelle Anteile
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Nach 1 Jahr: der Mitarbeiter erhält 10 Optionen auf virtuelle Anteile auf einmal
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Danach vesten die restlichen virtuellen Anteile kontinuierlich weiter, bis nach 4 Jahren alle 40 Optionen virtuellen Anteile übertragen wurden.
Der Begünstigte entscheidet selbst, wann er die Optionen ausübt und so das steuerliche Event auslöst.